Infrarotfotografie

ich sehe was, was du nicht siehst…

National Geographic Fotograf Jim Brandenburg und IR

Posted by chriskind - 20. September 2013

Auf Fototv.de erzählt der renomierte National Geographic Fotograf Jim Brandenburg über seine Enddeckung der digitalen Infrarotfotografie: http://www.fototv.de/pristine_vision_iii

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Ricoh kündigt IR-Kamera an

Posted by chriskind - 28. Januar 2013

Ricoh Japan kündigt eine IR-Variante der Pentax 645D an, die den Zusatz IR erhält. Dort ist der IR-Sperrfilter weggelassen und durch Nutzung eines IR-Passfilters auf dem Objektiv hat man so eine „schnelle“ IR-Kamera, mit einem IR-Sperrfilter am auf dem Objektiv kann man wieder Bilder im normalen Spektrum schießen.

Die 645D ist eine 40MP Mittelformatkamera, von der IR Variante sollen ca. 100 Stck. / Jahr verkauft werden, ein Preis steht noch nicht fest, aber der wird deutlich über normalen, modifizierten DSLRs liegen. Gedacht ist die Kamera für die Kunstforschung und Forensik.

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Neuer Anbieter für IR-Kameramodifikationen

Posted by chriskind - 28. Januar 2013

Bisher hat der Anbieter dslr-astrotec.de hauptsächlich Astroumbauten angeboten. Seit einiger Zeit bietet er aber auch gezielt IR-Modifikationen mit Klarglas oder definiertem IR-Passfilter an für eine Vielzahl von Modellen von Canon, Nikon, Sony und Olympus und das zu sehr fairen Preisen, wie ich finde.

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IR-Praxisartikel in SCHWARZWEISS Nr. 89

Posted by chriskind - 23. August 2012

In der aktuellen Ausgabe Nr. 89 des Magazins SCHWARZWEISS aus dem Tecklenborg Verlag ist ein Praxisartikel über digitale Infrarotfotografie von Wolfgang Wiesen enthalten. Neben den Praxistipps gibt es sehr schöne IR Bilder von Herrn Wiesen und weitere interessante Artikel.

Besonders freut mich, dass auf diesen meinen IR-Blog als Quelle für weitere IR-Infos verwiesen wird.

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Canon M

Posted by chriskind - 31. Juli 2012

Canon hat die Canon M, ihre erste spiegellose Systemkamera, angekündigt.

IR-Modifizierte Kompaktkameras haben den Vorteil, dass sowohl die Belichtungsautomatik als auch der Autofokus  nutzbar sind, da diese mit den Daten vom Bildsensor arbeiten, den nur noch IR-Strahlung erreicht. Mankos waren die kleinen Sensorgrößen, keine Möglichkeit die Objektive zu wechseln und ein fehlender Sucher.

IR-Modifizierte DSLR mit Liveview hatten einen Sucher, der aber dunkel war, wenn man einen Schraubfilter nutzt oder (bei internem Filter) im „Suchermodus“ manuelle Korrekturen bei Belichtung und Fokus brauchte. Im Liveviewmodus gingen zwar Belichtungsautomatik und Autofokus, aber dieser ist oftmals unbrauchbar langsam. Und man mußte wie bei Kompakten mit dem Monitor sein Bild komponieren, als doch wieder kein Sucher.

Spiegellose scheinen alle Vorteile für die IR-Fotografie zu vereinen: Schneller AF, Belichtungsautomatik, keine manuellen Korrekturen mehr nötig, IR-Monitorbild, großer Sensor, Wechselobjektive und ggf. sogar ein elektronischer Sucher, der ein IR-Bild zeigt.

Als Canon-System-Nutzer freut es mich daher, dass nun auch Canon (als letzter der großen) Hersteller eine Spiegelose im Programm hat. Aber: Kein elektronischer Sucher! Kein drehbares Display! Und technisch eigentlich eine 650D, nur teurer und ohne Spiegel, dafür kleiner und leichter, aber auch mit weniger Funktionstasten, da mehr über den Touchscreen läuft.

Fazit: Lieber eine modifizierte 650D nehmen. Oder eine Spiegellose mit elektronischem Sucher. Oder auf eine professionelle Spiegellose von Canon hoffen/warten.

UPDATE: Erste Tests der 650D zeigen, dass der Hybrid-AF mit STM-Objektiven schneller ist als mit normalen, aber immernoch sehr langsam. Mit STM/ohne STM: 2 statt 3 Sekunden. Das halte ich immernoch für unbrauchbar. Vielleicht geht das zur Schärfennachführung beim Videodreh, aber nicht für Fotos. Bleibt abzuwarten, ob die Canon EOS M (die ja quasi immer im LiveView-Modus ist), auch so schleicht, oder ob es da noch ein Geheimnis gibt…

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IR-Filter hinter dem Spiegel

Posted by chriskind - 23. Juli 2012

Einen interessanten Ansatz hat Markus Keinath erfunden. Er hat bei seiner Canon EOS 350D den internen IR-Block.Filter ausgebaut und keinen Ersatz eingesetzt. Statt dessen setzt er ein passend geschliffenes Filterglas von Vorne direkt vor dem Verschluß in die Kamera.

Das bietet einige Vorteile:

  • Die Kamera ist nicht durch einen bestimmten internen Ersatzfilter auf eine Sperrfrequenz festgelegt.
  • Es sind keine verschiedenen Durchmesser von IR-Schraubfiltern oder Adaperringe nötig.
  • Das Sucherbid ist hell, da das Filter hinter dem Spiegel liegt.
  • Im Gegensatz zu Astro-Clips in der Kamera sind EF-S Objektive weiterhin nutzbar.
  • Astroclips sind nur in bestimmten Sperrfrequenzen verfügbar, diese Filterstückchen können aus allem möglichem gemacht werden.

Nachteile:

  • Man muß halt selber Hand anlegen, was nicht jedermanns Sache ist.

http://4photos.de/camera-diy/exchangeable-filter-dslr.html

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Phase One Achromatic+

Posted by chriskind - 29. Juni 2012

Das 39MP digitale Mittelformat Rückteil Achromatic+ von Phase one ist schwarz-weiß und es gibt zwei Versionen: Mit und ohne IR-Cut-Off-Filter.

Also, wer einen teuren Umbau scheut, hier gibts eine digitale IR-Schwarz-Weiß-Lösung out-of-the-box. Kostet aber auch ein paar zehn tausend Euro…

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Astrocam Canon 60Da

Posted by chriskind - 18. Juni 2012

Unlängst hat Canon die 60Da, d.h. die „astro“-Version der 60D auf den Markt gebracht und damit eine Nachfolgerin für die 20Da, die letzte Astrokamera. Beworben werden beide damit, dass Sie empfindlich für Infrarotlicht sind. Ist das also die einfachste Art, um an eine IR-Kamera zu kommen? Statt eines teuren professionellen Umbaus oder dem Selberbasteln? Leider zu früh gefreut. Die Kameras haben einen modifzierten optischen Tiefpassfilter, der insbesondere die Wellenlänge 656nm (Hydrogen-Alpha-Linie, die ist in der Astrofotografie wichtig, die tollen roten Nebel strahlen in der Wellenlänge) besser passieren lässt. Dieser Bereich gehört aber noch zum sichtbaren Licht und wird auch von normalen Kameras aufgezeichnet, nur eben geringer. Aber die Astrocams machen dann bei 700nmm oder 720nm auch „dicht“, und da geht der Spaß für uns ja erst los…

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Monochrome Kameras und IR

Posted by chriskind - 15. Juni 2012

Leica hat dieser Tage eine digitale Nur-Schwarz-Weiß-Kamera, die Leice M Monochrom veröffentlicht: http://de.leica-camera.com/photography/m_system/m_monochrom/

Mit knapp 7000,–€ sicher kein Schnäppchen und wohl auch keine Kamera, die man sich kauft und dann daran rumschraubt, um sie IR-fähig zu machen, aber ggf. liefern ja auch bald andere Hersteller monochrome Kameras zu günstigeren Preisen.

Was ist bei einer Monochromen Kamera anders?

Das Bayer-Pattern, also die roten, grünen und blauen Farbfilter, die auf den einzelnen Photodioden des Sensors sitzen und die für die Farbfotografie nötig sind, fehlen bei einer SW-Kamera. Diese schlucken wie jeder Filter Licht. Fehlen Sie, hat man einen wesentlich empfindlicheren Sensor, was sich u.a. in rauschärmeren Bildern, auch bei hohen ISO-Werten niederschlägt.

Ausserdem entfällt die Farbinterpolation, bei der Farbdaten per Algorhithmus berechnet werden. Bei dieser Kamera ist jeder Pixel ein echter, gemessener Pixel, wodurch es keine Qualitätseinbußen durch die Interpolation gibt, die sich systembedingt bei Bayer-Pattern nicht vermeiden lässt.

Auch braucht man keinen Anti-Aliasing-Filter, der Farbsäume vermeidet und das Bild leicht unscharf macht. Also mehr Schärfe.

Was hat das mit Infrarot zu tun?

Die Infrarotfotografie ist rein physikalisch gesehen auch eine Schwarz-Weiß-Fotografie. Infrarot hat keine Farbe, weil der Mensch diese nicht wahrnehmen kann und somit in unseren Köpfen keine Farbe für diese Strahlungswellenlängen entsteht.

Damit sind die Farbfilter auf dem Sensor für IR-Fotos hinderlich und schlucken nur unnütz Strahlung. Auch der Anti-Aliasing-Filter gegen Farbsäume wird nicht gebraucht (bei modifizierten Kameras wird dieser meistens schon mit entfernt. Der hilft auch gegen Moiré, aber das lässt sich ggf. auch in der Nachbearbeitung fixen).

(Fehl-)Farben Infrarot

IR-Filter mit 850nm oder mehr Sperrfrequenz liefern an den meisten Kameras ein monochromes Bild, das bei neutralem Weißabgleich tatsächlich SW ist. Den die RGB-Farbfilter sind für Strahlung dieser Wellenlängen ziemlich gleich transparent.

IR-Strahlung zwischen 720nm und 850nm wird von den unterschiedlichen Bayer-Pattern-Farbfiltern unterschiedlich gefiltertert, so dass dieser Wellenlängenbereich zu verschiedenen „Farben“ führt. Irgendwie plausibel, dass die roten Farbfilter IR stärker passieren lassen.

Bei Filtern, die noch einen Teilbereich des sichtbaren Lichts passieren lassen, überlagern sich diese „Farben“ in das Gesamtbild.

Dieses farbige Infrarot wäre mit einer SW-Kamera nicht mehr möglich.

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Günstige IR-Filter von Delamax

Posted by chriskind - 15. Juni 2012

Wer die Infrarotfotografie gerne mal ausprobieren möchte, ohne eine Kamera umbauen zu lassen, sie selber umzubauen oder mit selbstgebastelten Filtern (z.B. aus schwarzen Dias) arbeiten möchte, griff bisher zu Schraubfiltern z.B. von Hoya oder Heliopan. Der Nachteil sind die langen Belichtungszeiten und die Kosten für die Filter, die je nach Durchmesser relativ hoch waren (z.B. Hoya R72, 72mm für ca. 170,–€). Und man brauchte für verschiedene Objektiv-Filter-Durchmesser verschiedene der teuren Filter oder zumindest Adapterringe.

Von Delamax gibt es jetzt IR-Filter verschiedener Stärken (720, 850, 950 nm), die auch bei großen Durchmessern nicht mehr als ca. 25,–€ kosten. Erhältlich über meinfoto.com direkt oder Amazon.

Zur Qualität kann ich leider nichts sagen, ich bin schon mit Filtern ausgestattet, Erfahrungen bitte gerne in die Kommentare…

Evtl. durch diese Preisbrecher sind auch die Preise von Hoya & Co. runtergegangen und z.Teil 50% günstiger.

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